Frame Punk aus Berlin vertreibt 3D-gedruckte Brillen

Frame Punk aus Berlin vertreibt 3D-gedruckte Brillen

Das Berliner Start-up Frame Punk möchte schon bald jedem Brillenträger die Möglichkeit geben, das perfekte Modell selber zu konfigurieren. Hierfür soll der Kunde den Webshop besuchen und Brillengestellgröße, Farbe und verschiedene Tönungen der Gläser zusammenstellen können. Wer möchte, kann sich zusätzlich etwas persönlich auf den Bügel gravieren lassen.

Die Vorgeschichte von Frame Punk

Das Leben von Andreas Ketzlar stand von Anfang an unter dem Motto Augenoptik, denn seine Familie besitzt mehrere Optikergeschäfte. Um in die Fußstapfen seiner Eltern zu treten, begann er mit seinem Studium zum Augenoptiker. Als er in seinem Studium auf den Artikel „3D printing – the great equalizer in eyewear manufacturing“ auf dem Blog Optometrytimes gestoßen ist, war er von 3D-gedruckten Brillen begeistert und sah darin sowohl die Zukunft für sein Business als auch für seine eigene Karriere. Nach dem Studium ging es dann ziemlich schnell: Andreas hat seinen Freund Nicolas Farnir von der Geschäftsidee begeistern können und stieg gemeinsam mit ihm in das Geschäft ein.

Der Webshop von Frame Punk

Das Ziel: Jeder einzelne Wunsch von Kunden soll erfüllt werden. Keine Abstriche sollen in der Form, Farbe und Muster getan werden, wie es sonst bei vorgefertigten Brillen der Fall ist. Darüber hinaus nutzt Frame Punk ein besonders leichtes und biegsames Material – das Polyamid. Ohne den 3D-Druck wäre die Herstellung von Brillen aus Polyamid nicht möglich.

Dennoch gibt es trotz der Vorteile einige Vorbehalte der Kundschaft: Brillen aus einem 3D-Drucker? Die 3D-Drucker Technologie ist bisher kaum der breiten Masse bekannt und somit betreibt auch Frame Punk möglichst viel Aufklärung.

Die Zukunft von 3D-Drucker und Frame Punk

Der Gründer Nicolas ist aber ziemlich optimistisch, dass 3D-Drucker bereits „in 10-15 Jahren in fast jedem Haushalt zu finden sein werden“. Eine probate Lösung hat er auch dafür gefunden, falls die Kunden sich nicht mehr bei Frame Punk die Brillen ausdrucken lassen: „Somit würden Kunden auch gar nicht mehr das ganze Produkt bestellen, sondern nur die Datei, um dann das Produkt bei sich Zuhause selbst auszudrucken.“

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